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Historie

Der Bundesverband wurde nach dem Krieg im Jahre 1948 als Bundesverband des¬† Bekleidungshandwerks gegr√ľndet und war ausschlie√ülich den Herrenschneidern¬† vorbehalten.

Im Jahre 1976 √∂ffnete sich der Verband f√ľr die Damenschneider. Seit dem sind dem Bundesverband beide Fachbereiche angeschlossen.

Parallel dazu gab es einen Bundesinnungsverband f√ľr das Damenschneiderhandwerk,¬† der zum Ende des Jahres 1999 aufgel√∂st wurde. Im gleichem Jahr wurden verbliebene Mitglieder in den Bundesverband des Bekleidungshandwerks aufgenommen, der im November des Jahres 1999 seine Satzung √§nderte¬† und seitdem die Bezeichnung Bundesverband des Ma√üschneiderhandwerks f√ľhrt.

Das Ma√üschneiderhandwerk blickt zur√ľck auf eine lange Tradition. Die Handwerke Damenschneider, Herrenschneider und W√§scheschneider finden erstmals lt. einer Bekanntmachung des Reichswirtschaftsministers von 1934 Eingang in ein ‚ÄěVerzeichnis der Gewerbe, die handwerksm√§√üig betrieben werden k√∂nnen‚Äú.

1939 finden fachliche Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens vorgenannter¬† Gewerke erstmalig Anerkennung. In den Jahren 1957 bis 1959 folgen die Berufsbilder f√ľr das Damenschneider- (1957),¬† W√§scheschneider- (1958) und Herrenschneiderhandwerk (1959).¬†

1980 werden die Berufsausbildungsverordnungen zum/zur Damenschneider/Damen-schneiderin, Herrenschneider/Herrenschneiderin, Wäscheschneider/Wäscheschneiderin als  getrennte Ausbildungsberufe im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

1998 werden die Gewerke Damen-, Herren- und W√§scheschneider zu einem Damen-¬† und Herrenschneiderhandwerk durch das 2. √Ąnderungsgesetz zur Handwerksordnung vom 25.03.1998 zusammengelegt. Mit Verordnung vom 15.04.2004, die am 01.08.2004 in Kraft tritt, wird das Ausbildungsberufsbild unter Mitwirkung des¬† Bundesverbandes des Ma√üschneiderhandwerks √ľberarbeitet und die Bezeichnung des Ausbildungsberufes in Ma√üschneider/Ma√üschneiderin ge√§ndert. Die Auszubildenden w√§hlen dabei den Schwerpunkt f√ľr ihre Ausbildung aus den Fachbereichen Damen oder Herren.

Mit der Handwerksrechtsnovelle aus dem Jahre 2004 entfiel der Meisterbrief als bis dahin¬† zwingende Voraussetzung f√ľr die Unternehmensf√ľhrung im Ma√üschneiderhandwerk. Aus diesem Grunde und um die Qualit√§t im Ma√üschneiderhandwerk weiterhin zu gew√§hrleisten, sah sich der Bundesverband des Ma√üschneiderhandwerks veranlasst, die Meisterpr√ľfungsverordnung aus vergangenen Jahren zu aktualisieren und bestehenden Qualit√§tsma√üst√§ben anzupassen. Dies geschah nicht zuletzt, um einen sichtbaren Ausweis handwerklicher Qualifikation in einem jetzt schwer √ľberschaubaren Umfeld aufrecht zu erhalten. Die Meisterpr√ľfungsverordnung ist seit dem 01.01.2007 in Kraft. Seit dem verzeichnen die bestehenden Meisterschulen einen kontinuierlichen Zuwachs an Teilnehmern, die die Meisterqualifikation anstreben.¬†

Im Jahr 2010 wurde auf Betreiben des Bundesverbandes die Gewerkbezeichnung   geändert und der Bezeichnung des Ausbildungsberufsbildes angeglichen.  Sie lautet seit dem Maßschneider (vergl. Anlage B1 zur HwO).

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