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Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks


„PLW – Profis leisten was“

„Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“

 

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) wird jährlich in rund 150 Wettbewerbsberufen in vier Stufen durchgeführt. Er beginnt in der Regel auf der Innungsebene und wird dann auf Handwerkskammer-, Landes- und Bundesebene fortgesetzt. Somit sind die ersten Ansprechpartner für interessierte und qualifizierte junge Handwerkerinnen und Handwerker auch zunächst die Innungen und Handwerkskammern.

 

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind Junghandwerkerinnen und -handwerker, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt und zum Zeitpunkt der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. In allen Ausnahmefällen gilt als absolute Altersgrenze die Vollendung des 28. Lebensjahres. Zuständig für die Zulassung ist die Handwerkskammer, bei der der Berufsausbildungsvertrag in die Lehrlingsrolle eingetragen ist.

 

Ziele

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) will die Vorzüge der betrieblichen Ausbildung herausstellen, die Achtung vor der beruflichen Arbeit im Handwerk stärken, für das Handwerk werben, die Öffentlichkeit für die Bedeutung der Ausbildungsleistungen des Handwerks sensibilisieren und begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung fördern.

 

Historie

Den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) gibt es bereits seit 1951. Der Bundespräsident hat die Schirmherrschaft über den Wettbewerb. Bis heute zählen zu den Festrednern Bundeskanzler, Bundespräsidenten, Ministerpräsidenten der Länder, Minister und andere Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft. Pro Jahr nehmen mittlerweile rund 3.000 Handwerkerinnen und Handwerker am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) teil.

Seit 1988 gibt es parallel zum PLW auch den Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Mit diesem Wettbewerb verbindet sich die Zielsetzung, Ästhetik und Kreativität in der Ausbildung stärker zu akzentuieren. Zudem soll eine breitere Öffentlichkeit auf die Bedeutung individueller Formgebung und Gestaltung im Handwerk aufmerksam gemacht werden.

 

Ablauf

Die Ersten Bundessieger PLW und Erste Preisträger „Die Gute Form“ werden auf der festlichen Schlussveranstaltung des Bundeswettbewerbes mit einer Urkunde und einem Geschenk geehrt. Für die Würdigung der zweiten und dritten Sieger sind die Handwerkskammern zuständig, aber auch die Fachverbände ehren ihre Sieger.

 

Statistik

Im Durchschnitt werden jährlich etwa 120 I. Bundessieger, 85 II. Bundessieger und 60 III. Bundessieger geehrt. Hinzu kommen rund 20 Erste Preisträger, 15 Zweite Preisträger und 10 Dritte Preisträger im Wettbewerb „Die Gute Form“.


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